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Sportlich durch deinen Alltag: mit diesen fünf Tipps sparst du dir die Fitnessstudio-Beiträge

  • 08.09.2021

  • Category: Studentenleben

Knapp bei Kasse, wir kennen es alle- so wie bei den meisten Dingen im Leben präsentiert sich das, was wir am meisten wollen und benötigen exakt als das, was uns fehlt. Semesterbeiträge, die monatliche Miete, Einkäufe… Dass neben den regelmäßig anfallenden Kosten oftmals für Freizeitaktivitäten nicht viel Raum bleibt, ist hier leider unvermeidbar. Daher ist es mehr als verständlich, dass man häufig kaum zusätzliche finanzielle Kapazitäten für eine teure Fitnessstudio-Mitgliedschaft aufbringen kann. Ein weiterer k.o.-Faktor für viele Sportmuffel und -liebhaber gleichermaßen stellt zudem die Zeit dar. Die sich bis unter die Decke stapelnden Klausuren, Abgabefristen bei Dozent*innen und Hausarbeiten machen einem das Leben als Student*in oftmals schwer und alles andere als „sporttauglich“.

Laufen

Dabei existieren zahlreiche Gründe, warum mehr Bewegung dir in deinem Alltag helfen und einen erstklassigen Ausgleich für die vielen Stunden am Schreibtisch bieten kann: neben einer verbesserten Lebensqualität werden sowohl deine Motivation als auch die Disziplin gefördert, was positive Auswirkungen auf ein gesundes Körper- und Selbstgefühl hat. Darüber hinaus kann körperliche Aktivität bei der Stressregulation ein wesentlicher Faktor sein, zu einem besseren Schlaf führen und dein Immunsystem stärken, sodass du seltener krank wirst.

Viele großartige Gründe, aber es fehlt einfach nach wie vor an Zeit und Geld? Da es Goldesel leider nur im Märchen gibt und Do-It-Yourself-Scheine wie bei Haus des Geldes einen vermutlich mehr als nur den Studienplatz kosten würden, heißt wohl oder übel eines: sparen. Aber keine Sorge- mit den folgenden fünf Tipps zeigen wir dir, wie du ganz einfach selbst fit bleiben und dabei deinem Bankkonto die verdiente Verschnaufpause gönnen kannst.

#1 Planung als Schlüssel zu deiner Fitness

Das Treffen mit den Kommiliton*innen, die Lernzeit in der Bibliothek, der Vortrag zu morgen und dann gleich noch mehrere Seminare- wir alle kennen es. Neben den studentischen Verpflichtungen zusätzlich das Sozial- und Privatleben sowie die finanzielle Absicherung unter einen Hut zu bekommen, kann einem schnell die Haare zu Berge stehen und den Kopf qualmen lassen. Und dann auch noch Sport zusätzlich?

Richtig, genau das geht! Genauso, wie du dir Meetings, Termine oder andere wichtige Daten in einem Kalender notierst, ist es sinnvoll, dasselbe mit körperlicher Aktivität zu tun. Bestimmt hast du zwischendurch eine halbe Stunde Luft, in der du anstelle eines Netflix-and-Chill-Nachmittages vielleicht im Park eine Runde Laufen oder Spazieren gehst. Ein gesunder Körper und gesunder Geist sind schließlich eng miteinander verknüpft, weshalb sich die Bewegung positiv auf deine universitären Leistungen auswirken kann.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Check!

Laufen

#2 Diese Sportarten sind völlig kostenlos

Wie oben bereits erwähnt, sind das Laufen oder der tägliche Spaziergang in der Natur eine tolle Möglichkeit, um aktive Auszeiten in deinen Uni-Alltag zu integrieren. Und dazu kosten sie dich nichts, abgesehen von ein paar gemütlichen Schuhen und einer Jogginghose, die vermutlich jeder von uns bereits zuhause hat- wenn auch ihres eigentlichen Zwecks entfremdet. Weitere Möglichkeiten für dich stellen beispielsweise das HIIT Workout von Zuhause dar oder eine einfache Tour zur Uni mit dem Fahrrad anstelle der Bahn. Du bist mit dem Auto unterwegs? Perfekt, vielleicht kannst du ja ein wenig weiter entfernt parken, sodass du deinem täglichen Schrittziel bereits am Morgen näher kommst. In der Ruhe liegt die Kraft- wie wäre es alternativ mit einer Yoga-Stunde vor dem Laptop? Somit erzielst du neben der körperlichen Aktivität ebenfalls eine mentale Entspannung, welche die meisten von uns in der Hektik des Alltages sehr gut gebrauchen können.

#3 Mindset is everything  

Was haben Aktivitäten wie Kino, Feiern gehen oder Freunde treffen gemeinsam? - richtig, sie machen uns Spaß! So, wie du diese Aktivitäten in deinem Kopf vermutlich unter der Kategorie „Freizeit“ abgespeichert hast, solltest du auch den Sport mehr als einen Ausgleich und deine Me Time anstatt als bloße Arbeit betrachten. Wenn du eine Sportart findest, die dir gut tut und sich perfekt in deinen Lifestyle integrieren lässt, dann wirst du direkt viel motivierter sein als dabei, etwas zu tun, das dir eigentlich gar keine Freude bereitet. Vielleicht gibt es bei dir auch eine*n Freund*in, welche*r gerne gemeinsam mit dir ein routiniertes Training durchziehen möchte. So könnt ihr euch gegenseitig anspornen, auch bei Zeitmangel einen Termin zu finden.

#4 Dance it off

Partyliebhaber, aufgepasst- nicht nur beim professionellen Hip Hop oder Breakdance kannst du sportlich aktiv sein, sondern auch bei einem ausgelassenen Discoabend auf der Tanzfläche. Mit Springen, Singen und Stehen bei lieber Gesellschaft und guter Musik merkst du die permanente Anstrengung erst gar nicht und kannst mit Spaß gleichzeitig Sport machen. Und wenn man abends im Bett richtig schön müde ist, dann fühlt man sich doch gleich besser.

Tanzen

#5 Es muss nicht immer Sport sein

Ja, du hast richtig gehört! Neben „klassischen“ Sportarten wie Laufen, Fußball oder Radfahren bringen dich auch schon kleinere Dinge näher zu deinem Erfolg. Egal, ob man einen Ball wirft, schießt oder schleudert, eine Strecke sprintet oder Bahnen schwimmt, es gibt immer ein gemeinsames Kernziel: Bewegung. Und die kannst du auch ganz einfach erreichen, ohne dafür aktiv Sport treiben zu müssen. Nutze doch bei deinem nächsten Uni-Tag die Treppe anstelle des Aufzugs oder tracke deine Schritte in dem Versuch, den idealen Richtwert von 10.000 Schritten zu erreichen. Oder du integrierst ein paar Übungen in alltägliche Aktivitäten, die du sowieso tun musst- beispielsweise kannst du Kniebeugen beim Zähneputzen oder während des Kochens machen. „Jeden Tag ein bisschen“ anstelle von „ganz oder gar nicht“- jeder Meter mehr, jede Anstrengung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Versuche, um motiviert zu bleiben, mit niedrigen Zielsetzungen zu starten, nach deren Erreichen du dich steigern kannst. Das führt direkt zu einem Erfolgserlebnis, welches erhöhte Motivation und ein gutes Gefühl nach sich zieht.

Fazit

Wie du siehst, muss es nicht immer direkt ein super anstrengendes Workout, die Riesenwanderung oder eine komplette Verausgabung sein, um beim Sport durchzustarten. Ein gesundes Maß an Bewegung kannst du auch in deinem Alltag erreichen, in dem du dir feste Ziele und Zeiten setzt, um die Motivation nicht zu verlieren. Somit tust du dir und deiner Gesundheit etwas Gutes, kannst zudem Geld sparen und dein Leben ein wenig aktiver gestalten, was uns allen in Zeiten der Digitalisierung gut tut.