Sommerjob am Meer: So kannst du als Saisonkraft richtig viel Geld verdienen

Kategorie: Jobsuche

Die Semesterferien stehen vor der Tür, die letzten Klausuren können abgehakt werden und irgendwie geht dir das Großstadtleben bei dem guten Wetter auf die Nerven? Dann bist du der perfekte Kandidat für einen Sommerjob am Meer . Hier füllst du nicht nur dein Sparschwein für das restliche Studium, du sammelst als Saisonkraft wichtige Erfahrungen in einem Umfeld, in dem andere Urlaub machen und außerdem kommst du raus an Sonne, Strand und Meer. Und wo ist jetzt der Haken?

Tatsächlich gibt es bei Sommerjobs als Saisonkraft, besonders in beliebten Urlaubsregionen einiges zu beachten, damit dein Ferienjob als gute Erinnerung sowohl im Tagebuch als auch auf dem Konto landet. Neben Sonne, Strand und Meer gilt es nämlich auch, wichtige Fakten wie Unterkunft, Verpflegung und Nettogehalt zu beachten. Und damit ist es noch nicht genug: Bevor du dich jetzt auf den Weg an die Nordsee oder Ostsee machst, solltest du auch deine finanzielle Situation im Studium überprüfen. Sonst winken Abgaben, die deinen Verdienst als Saisonkraft so schnell schmelzen lassen, wie dein Eis in der Sonne.
An welchen Orten findest du eigentlich die besten Sommerjobs und wie findest du heraus, ob du lieber in Deutschland bleibst oder in einem anderen Land als Saisonkraft arbeitest? Welche Risiken können bei Sommerjobs auf dich zukommen und wie schützt du dich davor? Gibt es Ferienjobs, die nachweislich immer wieder für gute Erfahrungen sorgen? Welche Rahmenbedingungen sind für Studenten wichtig? Und vor allem: Ist so ein Sommerjob überhaupt eine gute Idee? Auf diese Fragen findest du hier die ersten Antworten. 

Sommerjob finden: Nordsee, Ostsee oder weiter weg?

Vor deinem Einsatz als Saisonfachkraft steht die Entscheidung, wohin dich dein Weg führt. Meere gibt es viele, die Sonne scheint allerdings nicht überall. Je nachdem, ob du möglichst viel verdienen möchtest, neue Erfahrungen sammelst oder ein neues Land entdecken möchtest: Es gibt mehrere Möglichkeiten.

  • Nord- und Ostsee: Der Klassiker. Diese Variante für einen Sommerjob ist am Einfachsten umzusetzen: Kein Visa, Keine Sprachbarriere und einheitliche Arbeitsstandards. Besonders interessant können für dich auch Angebote auf beliebten Inseln wie Usedom oder Föhr sein. Ferienjobs auf Inseln werden häufig sehr gut bezahlt.
  • Saisonkraft in Europa: Der Sonne hinterher. Zugegeben: Die Sonne ist an Deutschlands Küsten ein seltener Gast. Wie wäre es also mit Portugal, Spanien oder Italien? Angebote gibt es viele, nur die Sprache solltest du wenigstens ansatzweise beherrschen.
  • Ferienjob Down Under: Eine gute Idee? Eine Möglichkeit für Studenten im Wintersemester ist ein mehrwöchiger Einsatz auf der anderen Seite des Globus. Hier erwarten dich Sonne und viele andere Reisende. Allerdings geht dein Lohn oft für die Anreise drauf.
  • Sommercamps in den USA: Eine lange Tradition. Viele Familien in den USA lassen ihre Kinder im Sommer Feriencamps besuchen. Hierfür werden immer wieder insbesondere internationale Studenten gesucht. Zwar ist die Vorbereitung häufig langwierig, dafür berichten viele Saisonkräfte von tollen Erfahrungen und guter Bezahlung. 

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Arbeiten als Saisonkraft: Worauf musst du achten?

Die Arbeit als Saisonfachkraft kann viele Vorteile mit sich bringen: Neue Gesichter, eine tolle Umgebung und ein Job, indem du mal raus kommst. Gleichzeitig berichten aber auch viele ehemalige Ferienjobber von Negativerfahrungen und teilweise sogar unseriösen Angeboten. Indem du auf die folgenden Punkte besonders viel Wert legst, kannst du mögliche Risiken soweit wie möglich minimieren.

#1 Öffentlicher Auftritt deines Arbeitgebers
Bevor du dich auf einen Sommerjob als Saisonkraft bewirbst, solltest du immer die Adresse deines potenziellen Arbeitgebers gegenchecken. So erfährst du nicht nur interessante Details über den möglichen Standort, sondern auch, wie bekannt die Adresse bereits ist.

#2 Erfahrungen von anderen Ferienjobbern
Die beste Referenz ist immer noch die direkte Erfahrung von anderen Studenten, die als Saisonkraft gearbeitet haben. Idealerweise wird dir ein Sommerjob in der Gastronomie, im Verkauf oder einer anderen Branche direkt weiterempfohlen. Außerdem bekommst du so oft noch eine persönliche Referenz mit für deine Bewerbung.

#3 Sommerjob in einer Urlaubsregion
Bei Angeboten von Sommerjobs für Saisonkräfte, die jenseits von bekannten Urlaubsgebieten liegen, solltest du hellhörig werden. Zwar kann es sich hierbei auch um ein tolles Urlaubsziel abseits der Touri-Massen handelt, aber das findest du nur durch gründliche Recherche heraus.

#4 Rechtsgültiger Arbeitsvertrag und gute Betreuung
Auch für einen Sommerjob als Saisonkraft im Studium gilt: Ohne Arbeitsvertrag läuft gar nichts. Das dient dir nicht nur als rechtliche Absicherung, sondern auch als Versicherung bei Arbeitsunfällen oder arbeitsbedingten Erkrankungen.

Die beliebtesten Sommerjobs: Gutes Gehalt plus tolle Erfahrung

Du weißt jetzt, wo du auf die Suche nach einem Job als Saisonkraft gehen kannst und worauf du dabei achten solltest. Nun geht es daran, den für dich perfekten Sommerjob zu finden. Pro Region warten viele verschiedene Angebote auf Studenten. Ob Gastronomie, Verkauf oder Aushilfe: Welcher Sommerjob passt zu dir?

  • Tourismus und Gastronomie: Die perfekte Mischung. Falls du im Studium deine Brötchen am liebsten durch Kellnern verdienst, dann gibt es jetzt gute Nachrichten. Mit diesen Qualifikationen kannst du perfekt in der touristischen Gastronomie dein Sparschwein als Saisonkraft füllen. Ob lässige Lounge auf Fehmarn oder uriges Café auf Sylt: Du findest immer den passenden Sommerjob!
  • Ferienjob im Hotel: Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Hotels suchen immer nach Saisonkräften, die das Urlaubserlebnis für ihre Gäste bereichern. Du kannst im Service arbeiten, an der Rezeption oder sogar Ausflüge organisieren – je nachdem, was du dir zutraust.
  • Lifeguard direkt am Strand: Hast du das Zeug dazu? Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, als Retter in (See-)Not in Aktion zu treten? Tatsächlich ist die Ausbildung zum Lifeguard gar nicht so schwierig. Die beste Anlaufstelle dafür ist der DLRG – und damit ein Freifahrtschein für die besten Sommerjobs für Studenten überhaupt.
  • Gästebetreuung: Vom Animateur bis zum Betreuer. Auch in diesem Bereich findest du als Saisonkraft viele Ferienjobs. Hier ist besonders eine extrovertierte Art, Höflichkeit und manchmal auch Kreativität gefragt.

Unterkunft, Verpflegung, Anreise: Was bleibt von deinem Lohn?

Unter dem Strich möchtest du neben einer Menge Erfahrungen vor allem eins mit zurück ins Studium mitnehmen: Ein volles Bankkonto. Damit das auch klappt, ist es wichtig den Ferienjob als Saisonkraft vorher finanziell einmal durchzurechnen. Wie viel geht für die Anfahrt, für Verpflegung und eventuelle Unterbringungskosten drauf? Musst du dich gegebenenfalls bei der studentischen Krankenversicherung anmelden, weil du mit dem Sommerjob dein Jahresbudget sprengst? Hast du vielleicht vor, noch ein paar Wochen Urlaub nach dem Ferienjob dranzuhängen?
Alle diese Kosten solltest du von deinem Nettolohn abziehen. So erhältst du deinen echten Stundensatz, nach dem du entscheiden kannst, ob es sich für dich lohnt. Falls nicht, findest du garantiert ein besseres Angebot!

Hinweis: Unsere Artikel richten sich an alle Geschlechter. Für eine leichtere Lesbarkeit verwenden wir jedoch das generische Maskulinum. Deine stellenwerk-Redaktion.


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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.